Ich muss leider zugeben als ich das erste Mal über YAML, BluePrint oder YUI Grids gehört habe, habe ich ihnen keine Beachtung geschenkt. Ich sagte:

Warum brauche ich den ein CSS-Framework? Ich bin doch des CSS und HTMLs mächtig!

Sie sind doch nur für Anfänger, die sich ein Layout zusammenklicken wollen!

Aber heute hat es KNICK gemacht und ich habe mir paar Fragen gestellt:

Wenn eine Seite nach 2 Jahren im SVN-Liegen endlich online gehen will und ich schnell das Layout ändern muss?

Wenn das Projekt an eine andere Person übergeben wird? Versteht er mein “proprietäres Scheiß CSS”?

Wir kennen doch alle diese Arbeitsweise:

1. HTML-Tag schreiben
2. Per Kaskadierung diesen HTML-Tag finden und aus unsere Erfahrung die CSS-Styles angeben
3. Wenn die positionierung nicht klappt, dann rumprobieren oder sogar mit “position: relative;” nachhelfen. richtig!

Ist das denn nicht einfacher, den anderen zu liebe, irgendwas Dokumentiertes in die Hand zu geben und sich ganz sicher sein, dass diese Person mich nie über meinen Code fragen wird?

CSS-Framworks sind vlt. nicht das beste in Hinsicht auf die Semantik und Datenmenge, aber sie sind in diesem Moment ein Standard für eine bestimmte Gruppe von Personen und diese Personen sprechen ein und die selbe Sprache nämlich die “Framework-Sprache”.

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Bei Frameworks für

Bei Frameworks für Programmiersprachen die relativ komplex sind, wie z.B. PHP, Python oder auch Javascript, sehe ich durchaus einen Nutzen für ein Framework, sowohl zur besseren Lesbarkeit untereinander als auch im leichteren Arbeiten, doch für sowas relativ simples wie CSS? Also klar, auch für CSS benötigt man ne Weile um es zu beherrschen, aber hat man erstmal die CSS-Selektoren und Style-Elemente auswendig gelernt wars das, dann muss man im Prinzip nur noch die Browserbugs kennen lernen. Ich hatte eigentlich noch nie größere Probleme fremdes CSS zu verstehen, solange kein kompletter Dau der Schreiberling war.

Für mich generiert z.B. YAML über die Streuung von verschiedenen CSS-Dateien schonmal zu viele Anfragen. Ein weiteres Problem das ich so sehe ist wie du schon sagtest der massive Overhead. Bei PHP ist das ja nur etwas was die Performance betrifft, aber bei CSS ist es schon ein Unterschied ob ich mit meinem eigenen 5KB-CSS daher komme oder ich ein 35KB-CSS benötige… ob 30KB Overhead das ganze rechtfertigen?

Christian (not verified) –

Mhm, ich sehe 30Kb manchmal

Mhm, ich sehe 30Kb manchmal schon als fraglich an. Sicher, wenn der Nutzer etwas von dem Mehr an Ladezeit hat (wie etwa Bilder, mehr Texte, schönere Überschriften oder tolle Effekte/Funktionen mit jQuery) ist da sicherlich was dran das ein gewisser Overhead durchaus verkraftbar ist. Aber ALLEN Mehr aufdrücken nur damit ich als Webdesigner, mich nach ein paar Monaten besser zurecht finde bzw. andere mein CSS durchblicken?

Vielleicht kann man sich ja darauf einigen das CSS-Frameworks bei Projekten wo mehrere Entwickler beteiligt sind durchaus Sinn machen können, aber für die normale Webseite eines Kunden, an der nur ich arbeite und wo ich mein CSS schön kommentiere sehe ich keine wirklichen Vorteile.

Achso: Ich habe bis vor 1 1/2 Jahren noch mit ISDN leben müssen, und unter anderem müssen das meine Eltern wohl auch noch eine Weile, ich wäre damals froh gewesen wenn man an mich gedacht hätte :)

Christian (not verified) –